RS Lexikon


Wissenswertes über Rollläden und Sonnenschutz

Hier findet man viele interessante allgemeine Informationen

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Meisterprüfung

by Wolfgang Loester - Sunday, 24 January 2016, 8:19 AM
 

Voraussetzung für die Meisterprüfung.

Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung im Rollladen- und Sonnenschutztechnikerhandwerk sind eine bestandene Gesellenprüfung als Rolladen- und Jalousienbauer oder als Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker. Aber auch eine bestandene Gesellenprüfung in einem anderen Handwerk wird anerkannt.

Es werden oft sogar andere Berufsausbildungen/abgeschlossenes Studium akzeptiert. Die Entscheidung trifft im Einzelfall die Handwerkskammer bei der der Prüfungsausschuss etabliert ist. Neben der HWK Ulm ist das vor allem die HWK Wiesbaden. (Es besteht freie Wahl, wo die Prüfung abgelegt wird - Es gibt keine Regelung bzgl. der Bundesländer). In Wiesbaden ist seit vielen Jahren Herr Gocke zuständig: http://www.hwk-wiesbaden.de/…/m-a-holger-gocke-44,0,dadetai… Er kümmert sich um die Zulassung und gibt im Einzelfall Auskunft, welche Möglichkeiten im Einzelfall bestehen. Da Teil 3 und 4 der Meisterprüfung oft bei der Heimat-HWK abgelegt werden, kümmert sich Herr Gocke auch um alles, was für die Übertragung (Freigabe) zur HWK-Wiesbaden erforderlich ist.

Wenn man bereits eine Meisterprüfung in einem anderen Handwerk abgelegt hat, muss man die Prüfungsteile 3 und 4 nicht mehr machen. Hat man keine andere Meisterprüfung aber z.B. schon den "alten" Betriebswirt im Handwerk oder etwas ähnliches (BWL-Studium und Abschluss etc.) oder einen "Ausbilderschein" oder ist "Betriebsassistent", können ebenfalls Prüfungsteile erlassen werden. Auch darüber kann Herr Gocke Auskunft geben.

KEINE Voraussetzung für die Meisterprüfung ist der Meisterkurs. Dort werden (mein Glück) auch keine Arbeiten geschrieben oder Noten gegeben. Wer mit oder ohne Kurs zur Prüfung antritt, hat drei Versuche, danach wird er nicht mehr zugelassen. Wenn man sich ausreichendes Wissen anderweitig angeeignet hat, kann man zur Prüfung antreten und bestehen.

Es gibt auch keine Anwesenheitspflicht für den Meisterkurs, was die Prüfung betrifft. Allerdings wird das Meister-BAföG immer interessanter, und das BAföG-Amt lässt sich Fehlzeiten mitteilen. Auskünfte zum Meister-BAföG bekommt man bei seiner HWK und in den BTZ, die Meisterkurse veranstalten:
Ulm - Frau Witte: http://www.hwk-ulm.de/weiterbil…/weiterbildungsberatung.html
Wiesbaden - Frau Giersch: http://www.hwk-wiesbaden.de/…/dipl-betriebsw-annette-giersc…
und hier: http://www.meister-bafoeg.info/

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Meisterprüfung-Jahresbester

by Wolfgang Loester - Thursday, 7 February 2019, 10:11 PM
 
Um in der Meisterfeier als Jahresbeste*r eines Gewerks ausgezeichnet zu werden, muss man nicht nur den besten Notendurchschnitt des Jahrgangs haben, sondern es müssen noch andere Bedingungen erfüllt sein:
  • höchstens Quersumme 8 über die Noten der vier Prüfungsteile
  • ausnahmsweise kann auch die Quersumme 9 reichen, dabei darf aber nur einmal die Note "3" vorkommen - keine Note "4"
  • keine Wiederholungsprüfung
  • bei gleicher Quersumme entscheidet die Nachkommastelle der Note bzw. Punktzahlen der einzelnen Prüfungsteile
Die/der Prüfungsbeste*r eines Prüfungsjahrgangs (ausschlaggebend ist das Datum der Prüfung des letzten der vier Prüfungsteile) erhält eine besondere Urkunde, einen gerahmten Meisterbrief und ein Geschenk von der Handwerkskammer.
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