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Ausbilder

von Wolfgang Loester - Montag, 28. Dezember 2015, 15:16
 

Wer ausbilden darf, ist in der AEVO, Ausbilder-Eignungsverordnung vom 21. Januar 2009 geregelt. Voraussetzung ist die bestandene Ausbildereignungsprüfung sowie die fachliche und die persönliche Eignung. Wer einen Meisterbrief hat, hat mit Teil 4 automatisch die Ausbildereignungsprüfung abgelegt und erfüllt auch die fachliche Eignung. Die persönliche Eignung sollte selbstverständlich sein (oder sind hier Sittenstrolche?). Handwerksmeister dürfen sowohl gewerblich als auch kaufmännisch ausbilden!
Wer keine Meisterprüfung hat, kann praktisch bei jeder HWK und IHK und in jedem BTZ einen Kurs machen (ca. 120 Stunden, ca. 600,- EUR) und/oder die Prüfung ablegen (Prüfungsgebühr ca. 150,- EUR).

Ein interessantes Merkblatt hat die IHK Koblenz: 
http://www.ihk-koblenz.de/…/Merkblatt_und_Anlage_zur_Ausbil…
Wer Zweifel hat, ob er die fachlichen, die persönlichen aber auch räumliche etc. Bedingungen erfüllt (extra Toilette für die Azubine?) kann sich vertrauensvoll an einen Ausbildungsberater seiner HWK wenden und wird dort mit offenen Armen empfangen. Oft lassen sich ungeahnte Wege finden, z.B. Kooperation mit einem Kollegenbetrieb für bestimmte Ausbildungsinhalte.

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